Skitour Zinnwald – Mückentürmchen- Schöna

ZINNWALD – der Ausgangspunkt. Man geht einfach über den alten Grenzübergang und biegt dann sofort in eine kleine Straße nach links ab. Dieser folgt man etwa 2km bis der Wanderweg rechts in den Wald abzweigt.
MÜCKENTÜRMCHEN – die erste Gelegenheit ein Bier zu fassen. Allerdings sollte man hier eher zur Frühstückszeit ankommen und die Aussicht auf böhmische Dörfer und Tagebaue genießen.
ADOLFOV oder ADOLFSGRÜN – bis hier kann man den Weg kaum verfehlen, ist der Höhenzug doch fast baum- und strauchlos. Im Ort aber sollte man aufpassen und nicht dem roten Wanderweg folgen, sondern sich im Ort links halten und so den tiefen Taleinschnitt der Südlich beginnt umgehen. So spart man sich eine schwierige Abfahrt und einen mühsamen Anstieg.
KRASNY LES oder SCHÖNWALD – auf Skiern kommt man eigentlich gar nicht in den Ort, sondern läßt ihn links liegen. Sobald man nach Adolfov aus dem Wald kommt schneidet man über Felder den Höhenzug. als Orientierung kann ein Funkmast dienen, an dem man nahe vorbeikommt um dann an kleinen Seen vorbei zum Ortseingang von Petrovice zu kommen. Dort, gleich am Ortseingang überquert man die große Straße zum Grenzübergang Bahratal und wendet sich über feies Feld Tisa zu dessen Wände man schon aus der Ferne erkennen kann.
TISA – und seine Wände. Im Winter ist das wohl nur was zum Anschauen, nicht anfassen. Hier sollte man zur Mittagszeit eintreffen und findet eine Reihe von Gaststätten im langgestreckten Ort. Die meiner Auffassung nach beste liegt etwas außerhalb. Man folgt dem Straßen-Abzweig nach „Snecnik“ eine langgestrekte Serpentine hinauf. Oben links findet man eine gemütliche Baude für Knödel und Bier, die sogar Kreditkarten akzeptiert ohne sonderlich teuer zu sein. Von hier folgt man kurz der Straße nach Schneeberg zu der rechts parallel ein paar hundert Meter im Wald die Loipe verläuft.
SCHNEEBERG oder SNEçNIK – hier scheiden sich die Geister und Wege. Eine Variante der Tour führt über den Grenzübergang Rosenthal auf deutschen Boden. Ich beschreibe die Variante auf tschechischer Seite. Dazu läuft man über den Schneeberg oder schneidet auf halber Höhe links (nördlich). Dann folgt man dem rot markierten Wanderwg bis Maxicky (Maxdorf).
MAXICKY oder MAXDORF – diesen Ort berühert man nur kurz. Sobald man ein Bächlein in einer Senke am Ortseingang überquert hat, folgt man dem Weg nach links abbiegend dem Bach bergauf entlang einiger Häuser. Der Weg ist markiert. Nach dem Orstausgang folgt man immer der gelben Wegemarkierung. Auf einem breiten Forstweg geht es Richtung Dolny Zleb. Das erreicht man, wenn man an einer Wegegabelung, an der ein rustkaler Holzpfahl die Wegweiser trägt, nach rechts abbiegt und dann in steiler rasanter Fahrt (am Ende nicht fahrbar!) ins Elbtal fällt. Alternativ bleibt man auf dem großen Forstweg und überquert bald die grüne Grenze am „Böhmischen Tor“ nach Deutschland. Nach etwa einem halben Kilometer biegt man rechts ab in den „Marktweg“ und kommt nach ca. 3km in eine Siedlung, die man rechts der Straße in nordwestlicher Richtung verläßt. Über offene Felder umrudet man links den Zirkelstein. An der Waldkante zum Elbtal gibt es eine Treppe, die man zum Elbradweg gehen kann – Voricht vereist!

alternativ:
DOLNY ZLEB – hier wartet der Geheimtip: Noch bevor man richtig in den Ort kommt lädt das erste Haus rechts zum wohlverdienten Ausklang bei böhmischer Küche ein. Im Ort hält man sich links und unterquert am Bahnhof die Bahntrasse um dahinter den Elbradweg zu finden. Auf dem kann man, wenn es Schnee und Schwips zulassen die letzten Kilometer gen Schöna skaten. Einen Zug, der hier hält und nach Deutschland fährt, gibt es meines Wissens nach nicht.
SCHÖNA – hier beginnt die S-Bahn nach Dresden und die fährt aller haben Stunden.

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